Spurenelemente

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Essentielle Spurenelemente

Eine Verarmung des Grundfutters an essentiellen Spurenelementen ist heutzutage oftmals an der Tagesordnung und mehrfach wissenschaftlich  und durch zahlreiche Heuanalysen belegt. Umweltverschmutzung, Veränderung des Boden-pHs, Grasneuzüchtungen sind einige der Ursachen, die dafür sorgen, dass Futtermittel äußerst arm an diesen lebenswichtigen Spurenelementen sind. Diese wichtigen Nährstoffe tragen den Namen Spurenelemente, da sie in kleinsten Mengen (also im mg-Bereich) lebensnotwendig für spezifische Funktionen bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen sind. Kein Wunder, dass ein Mangel an diesen essentiellen Spurenelementen die Funktion des gesamten Organismus stören kann und sich oftmals durch Symptome äußert, die in der Praxis oft nicht als Mangel an essentiellen Spurenelementen erkannt werden. Oftmals ist schon Schreckhaftigkeit und ein verändertes Nervenkostüm ein Anzeichen eines Spurenelementmangels. Kommt es länger zu Unterversorgung an essentiellen Spurenelementen, so kann es zur ernährungsseitigen Belastung der körpereigenen Abwehr kommen, die sich unter anderem in Schuppenbildung, schleppendem Fellwechsel, Wundheilungsverzögerung bis hin zu Problemen der Haut (Ekzem, Juckreiz) äußern kann. Aber auch bei Verspannungen oder Störungen im Bewegungsapparat kann ein Mangel an diesen essentiellen Spurenelementen zu Grunde liegen.

Für eine ausreichende Versorgung an essentiellen Spurenelementen ist nicht nur eine optimale Mengenzuteilung verantwortlich, sondern auch eine hohe biologische Verfügbarkeit der verabreichten Spurenelemente. Dabei sind organische Bindungsformen in Kombination mit anorganischen als besonders effektiv zu betrachten.